Entdeckungen auf der Suche nach Spielzeugadressen

Seit Wochen surfe ich gezielt durchs Netz auf der Suche nach Spielzeugadressen. Adressen im virtuellen und im realen Raum. Ich bin zu Gast in den USA oder in Japan und habe den Eindruck: Da draußen haben viele mächtig Spaß, wenn sie ihre Spielzeugadressen herausputzen. Manche mit niedlicher Dekoration, andere mit coolen Kommentaren.

Sie haben Spaß und sie kennen sich aus. Zum Spielzeug kamen sie überwiegend aus privatem Interesse. Oder kann man Spielzeugologie schon studieren?

Regionale oder städtische Spielzeugmuseen haben sich mit ihren Webseiten meist sehr viel Mühe gegeben. Schöne Bilder, informative Texte, verspielte Animationen, gute Ideen.

Beim Füllen der Datenbank stellt sich mir oft die Frage: Habe ich es mit einer (privaten) Sammlung oder mit einem Museum zu tun? Nun: Viele Sammler wollen ihre Sammlungen auch vorzeigen. Manche machen aus der Spielzeugsammlung, dem privaten Hobby, schließlich ihren Beruf. Sie gründen ein Museum - mit angeschlossenem Shop. Oder sie machen sich als Restauratoren selbstständig - und eröffnen einen Raum oder ihre Wohnung als Museum. Nicht zuletzt ist manch städtisches Museum aus dem Grundstock einer privaten Sammlung hervorgegangen.

Ich habe mich entschieden: Unter die Kategorie Sammlung fallen hier nur noch rein virtuelle Angebote oder Sammlungen, die keine öffentliche Einrichtung sind. Manche darf man aber nach einem netten Telefonat zur Anmeldung auch besuchen.

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