Busy Girl – Barbie macht Karriere. Ausstellung im Kölner Stadtmuseum

barbie01.jpgÜber dreihundert junge, schlanke, überwiegend blonde und immer modisch gekleidete Damen beherbergt das Kölnische Stadtmuseum zur Zeit.

Dabei wollen diese Damen vor allem eins: Karriere machen.

Bis zum 28. Oktober 2007 kann man am Beispiel Barbie entdecken, wie sich das Bild der berufstätigen Frau in den letzten fast fünfzig Jahren verändert hat.

Ausgehend von der adretten Küchenfee der Anfangsjahre hat sich Barbie inzwischen in allen Berufssparten etabliert. Mattel schickt das beliebteste Mädchenspielzeug aller Zeiten als Astronautin und Soldatin, Pilotin und Ärztin, Archäologin und Feuerwehrfrau zum Einsatz. Natürlich fehlen auch die „typisch weiblichen“ Berufe wie Krankenschwester, Mannequin und Ballerina nicht.


Barbie02.jpgDas Konzept der Ausstellung stammt von Bettina Dorfmann, die, laut Guiness-Buch der Rekorde, die weltweit größte Barbie-Sammlung besitzt und Karin Schrey, Journalistin und ebenfalls Barbie-Sammlerin.

Beide haben für das Buch „Busy Girl. Barbie macht Karriere“, erschienen 2004 im Arachne Verlag, die Arbeitswelt der Frau in den letzten fünfzig Jahren dokumentiert und vielfältiges Bildmaterial zusammengetragen. Einiges davon zeigt auch die Ausstellung jetzt.

Die Hauptrolle aber spielen natürlich die langbeinigen Damen, auf zwei großen Ausstellungsflächen mit vielfältigem Zubehör dekoriert. So erstreckt sich Barbies Arbeitsplatz außer auf Theater, Laufsteg und Showbühne ebenso auf Züge, Raumstationen und Flugzeuge, Wahlkampfbühnen, Arztpraxen und Reisebüros.

Kölnisches Stadtmusem, Zeughausstr. 1-3, (Mi-So 10-17 Uhr, Di 10-20 Uhr geöffnet)

2 Responses to “Busy Girl – Barbie macht Karriere. Ausstellung im Kölner Stadtmuseum”

  1. Petra Schulten Says:

    Schade, dass nur Original-Barbies gezeigt werden. Ich hatte z. B. zwei Cindys, eine platinblonde Ballerina (mit Gelenken) und eine rothaarige normale Cindy, mit denen ich leidenschaftlich gern gespielt habe. Meine Oma hat ihnen entzückende Kleidungsstücke genäht und gestrickt.

  2. bertram Says:

    neun Euro für Erwachsene und sechs Euro für Kinder zu verlangen ist ja eine riesengrosse Frechheit. Als Dank für 39 EURO, hABEN wir in der Ausstellung dann auch noch einen fürchterlich schmeckenden Kuchen bekommen ,auf dem uns allen schlecht wurde ……. Super Nachmittag - echt toll

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